Der Ebersberger Forst

Wegen der vielen Anrufe die mich zum Walderlebnispfad erreichen.
Der Walderlebnispfad ist immer geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Bitte halten Sie auf Ihren Wanderungen die Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern Abstand ein. Bitte wandern Sie nur zu zweit oder mit Ihrer Familie.



Spielplatz Hohenlindener Sauschütt

Ein Bild vom neuen Spielplatz.

Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet. Die begleitenden Erwachsenen sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.

Fingerhut

Der Regen der vergangenen Tage lässt den Ebersberger Forst erblühen. Und für die Bäume ist es ein Segen.

Der Ebersberger Forst ist ein Waldgebiet ungefähr 25 km östlich von München im Landkreis Ebersberg.

Am Ebersberger Forst liegt die Stadt Ebersberg, der Markt Kirchseeon, und die Gemeinden Anzing, Forstinning, Hohenlinden, Steinhöring, Vaterstetten und Zorneding.

Der Ebersberger Forst liegt östlich der Landeshauptstadt München. Mit seinen rund 9.000 Hektar Wald ist er das größte zusammenhängende Waldgebiet in der Region. 7.600 Hektar sind Staatswald und werden von den Bayerischen Staatsforsten bewirtschaftet

Mitte des 18. Jh. wurden die heute noch prägenden Raster, an im Winter geräumten Wegen angelegt. Diese schachbrettartige Einteilung des Ebersberger Forstes in sogenannte Geräumte mit einer Fläche von 400x400m sollten die Forstwirtschaft ankurbeln.

1818 wurde der Ebersberger Forst zum Wildpark erklärt und mit einem Eichenzaun eingezäunt, um die landwirtschaftlichen Schäden durch Wildschweine und äsendes Rotwild einzudämmen.

In den Jahren von 1890 bis 1892 wurde der Ebersberger Forst von einer gigantischen Raupenplage heimgesucht, die fast die hälfte des Waldes kahl gefressen haben. Am 14. Juli 1894 wütete ein Wirbelsturm im Ebersberger Forst, dem die durch Raupenfraß bereits stark gelichteten Bestände endgültig zum Opfer fielen. Zurück blieb eine riesige Kahlfläche, die wieder aufgeforstet werden musste. Die Aufräumarbeiten dauerten fünf Monate und beschäftigten 700 Holzarbeiter.

Der Ebersberger Forst ist Landschaftsschutzgebiet, Wasserschutzgebiet und Bannwald. Seit 2004 wurde der südliche Rand und der Osten des Ebersberger Forstes zum FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, eine Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union) erhoben, weil hier die sehr seltenen, streng geschützten Tiere Gelbbauchunke und Bechstein-Fledermaus noch vorkommen.

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